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FAQ ansehenAbout Jean
Jean Bizimana ist Dokumentarfotograf und Fotojournalist mit Sitz in Kigali, Ruanda. Seine Arbeit beleuchtet gesellschaftliche Themen in Afrika, mit besonderem Fokus auf die Folgen von Krieg, innerstaatlichen Konflikten und die generationenübergreifenden Traumata infolge des Genozids in Ruanda 1994. Bizis Fotografie untersucht Themen wie Waisenstatus, Kindesmutterschaft und die Erfahrungen von Personen, die aus sexueller Gewalt während des Genozids geboren wurden. Bizis fotografische Laufbahn begann 2003 durch ein Trainingsprogramm in einem Waisenhaus, wo er seine Fähigkeiten über sieben Jahre hinweg verfeinerte. Das Waisenhaus wurde von Roz Carr gegründet; sie richtete es im Alter von 82 Jahren nach dem Genozid 1994 ein, um verwaiste Kinder zu betreuen und zu unterstützen. 2021 wurde Bizi mit dem Magnum Foundation Photography and Social Justice Fellowship ausgezeichnet, gefolgt von einem VII Academy Fellowship im Jahr 2022, die beide sein erzählerisches Können erweiterten. Seit 2023 arbeitet Bizi an Finding Roz, einem laufenden Dokumentarprojekt, das in Koproduktion mit seinen Brüdern aus dem Waisenhaus entsteht und von Random Good Films finanziert wird. Das Projekt dokumentiert ihre Suche nach Roz Carr, der Gründerin des Waisenhauses, in dem Bizi aufwuchs. 2024 wurde er in das renommierte VII Academy Mentorship Program aufgenommen, wodurch er sein Handwerk weiter verfeinerte. Bizi ist freiberuflicher Fotojournalist für Thomson Reuters, und seine Arbeit wurde von verschiedenen NGOs und internationalen Medien präsentiert. Durch seine Fotografie verstärkt er marginalisierte Stimmen und fördert sozialen Wandel.