Die Association for International Broadcasting ist eine dieser Organisationen, von denen Sie vermutlich nie gehört haben, deren Mitglieder Sie aber mit ziemlicher Sicherheit diese Woche gesehen haben. 1993 gegründet und von Geschäftsführer Simon Spanswick geleitet, ist die AIB der Branchenverband der Sender, deren Programm Grenzen überschreitet. Zählt man die Publika ihrer Mitglieder zusammen, kommt man auf mehr als eine Milliarde Menschen pro Woche. Sie ist, ganz leise, das Netzwerk hinter den Netzwerken.
Was die Partnerschaft leistet
Internationaler Rundfunk hat ein besonderes Problem: Je mehr Welt in der Berichterstattung, desto mehr Welt im Papierkram. Einige der größten AIB-Mitglieder wickeln ihre weltweite Zusammenarbeit mit Freien über journalist.net ab: ein Ort, um verifizierte Profis in über 180 Ländern zu finden, ein Buchungsablauf für Verträge, Versicherung und Bezahlung, eine gebündelte Rechnung statt eines Stapels einzelner Auslandsüberweisungen und Währungen.
Der Journalismus bleibt aufregend unberechenbar. Die Verwaltung wird langweilig. So herum ist es richtig.
Die AIBs
Jeden November holen die AIBs, die internationalen Medienpreise des Verbands, die besten dokumentarischen Video-, Audio- und Digitalarbeiten aus aller Welt zu einer Gala nach London. Den Abend sponsern wir mit Stolz. Die Ausgabe 2025 eröffnete das neue Park Hyatt London River Thames und wurde von der südafrikanischen Journalistin Ayanda Charlie moderiert, die im Jahr zuvor selbst den Preis für Emerging Talent gewonnen hatte. Die Trophäen überreichen hier Menschen, die sie sich selbst verdient haben. Das gefällt uns an der AIB.
Der AIB Pass
Das neueste Stück der Partnerschaft ist der AIB Pass: ein branchenweites Presse-Verifizierungsabzeichen, das wir gemeinsam entwickelt haben. Journalisten bewerben sich mit Referenzen und Arbeitsproben; nach bestandener Prüfung erscheint der Pass auf ihrem journalist.net-Profil, und Sender in mehr als 100 Ländern sehen auf einen Blick, dass diese Person genau die ist, die sie zu sein angibt.
Vertrauen wohnte früher im Adressbuch eines Produzenten. Der AIB Pass macht es übertragbar.